Marian Schreier | OB-Kandidat Stuttgart

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,

die OB-Wahl liegt nun hinter uns. In den letzten Tagen haben mich unzählige Nachrichten erreicht, die ich noch nicht alle persönlich beantworten konnte. Ich möchte mich deshalb hier für Euren großen Zuspruch bedanken!

Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, war die Kampagne eine spannende und lehrreiche Zeit - und sie hat viel Spaß gemacht! Es war ein großes Privileg, meine Heimatstadt über fast ein ganzes Jahr noch einmal neu kennenlernen zu dürfen. Durch die Tour in allen 23 Stadtbezirken: von Hedelfingen bis nach Hofen, von Giebel bis nach Gablenberg. Durch den Kontakt mit Menschen und Gruppen, die mir neue Perspektiven auf unser Stuttgart eröffnet haben. Und durch zahlreiche Momente, die mir im Gedächtnis bleiben werden wie das Frühstück in der Franziskusstube, der Austausch mit der nigerianischen Community oder der Videodreh in Stuttgarter Clubs.

Dieser Weg war nur möglich, weil viele bereit waren, ihn mitzugehen. Allen voran mein Team, das Großartiges geleistet hat und damit gezeigt hat, dass man einen solchen Wahlkampf auch ohne etablierte Strukturen führen kann. Und die meine Vorliebe für Italo-Pop erdulden mussten. Außerdem die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, die gerade noch einmal in den letzten Tagen auf der Straße, online oder durch Unterstützeranzeigen geworben haben.

Ich bin in den letzten Tagen immer wieder gefragt worden, was von diesem Wahlkampf bleibt. Neben den vielen Erinnerungen, den Perspektivwechseln, den Augenringen und den gewachsenen persönlichen Verbindungen ist es für mich vor allem eines: die Überzeugung, dass sich Dinge gemeinsam verändern lassen.

In den letzten Wochen der Kampagne war dies bei vielen unserer öffentlichen Veranstaltungen spürbar: In Feuerbach am Wilhelm-Geiger-Platz, in Bad Cannstatt auf dem Marktplatz oder in der Innenstadt am Schlossplatz kamen dutzende Menschen zusammen, weil sie Anteil nehmen an dem, was in ihrer Stadt passiert. Sie versammelten sich im wahrsten Sinne des Wortes hinter einer Idee. Nicht hinter meiner Kandidatur, sondern hinter der Idee, dass Politik kein technisches Gebilde ist, sondern von Menschen gemacht wird. Hinter der Idee, dass Politik kein Nullsummenspiel mit Lagern, mit Gewinnern und Verlierern sein muss, sondern neue Räume schaffen kann. Und vor allen Dingen hinter der Idee, dass nichts einfach gegeben ist, sondern dass wir es gemeinsam verändern können.

Es ist dieser zuversichtliche Geist, der Stuttgart (wieder) leuchten lässt: Stuttgart kann das! Der Wahlsonntag war deswegen auch nicht das Ende, sondern ein Anfang. Ich wünsche mir, dass diese Energie Einzug hält in die vielen wichtigen Weichenstellungen der kommenden acht Jahre. Mich wird sie jedenfalls auf meinem weiteren politischen Weg begleiten, der mich nun wieder nach Tengen führt, auch wenn ich Stuttgart weiter im Herzen trage. Deshalb ist dies kein Abschied, vielmehr ein Versprechen, dass wir uns wiedersehen - in welcher Form auch immer.

Herzlich
Marian Schreier

 

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